Ziegenkäse - Esskultur:

Bei Ziegenkäse muss keine Reifezeit beachtet werden, man kann ihn in jedem Stadium, frisch, halbreif und reif, genießen. Je nach Fortschritt der Reifung besitzt er ein mild-frisches oder würzig-trockenes Aroma, wobei Neulinge in Bezug auf Ziegenkäse eher junge Sorten wählen sollten, die weniger nach „Ziege“ schmecken.

Der Käse kann wie jeder andere Käse verwendet werden und mit verschiedenen Gerichten kombiniert werden, wobei er jedoch im Salat oder mit Früchten besonders gut schmeckt.

Der Ursprung vom Ziegenkäse

Ziegenkäse - ZiegenhartkäseIn Frankreich, dem Herkunftsland des Ziegenkäses, gibt es um die hundert verschiedene Käsesorten, die vor allem durch regionale Variationen zustande kommen und eine bedeutende Rolle in der jeweiligen Region innehaben. Aber auch in anderen Ländern, wie Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Italien und Spanien wird Ziegenkäse produziert.

Man unterscheidet zwei Herstellungsarten: „pur chèvre“, wobei reine Ziegenmilch verwendet wird, die einen Fettanteil von etwa 2,7% bis 3,5% besitzt und dem Käse mit mindestens 45% in Trockenmasse einen „strengeren“ Geschmack verleiht, und „mi-chèvre“, bei dem Kuh- oder Schafsmilch beigemischt werden, der Ziegenmilchanteil jedoch noch bei 25% bis 50% liegen sollte. Wie bei regulären Käsesorten kann man verschiedene Arten unterscheiden, etwa Frisch-, Weich-, Schnitt- und Hartkäse.

Neben der Käseherstellung wird Ziegenmilch auch für Quark und Joghurt verwendet.

 

Ziege auf einer Weide

Ziegenkäse Rezepte

Seite 1 von 6   »

Gebackene Ziegenkäse können Sie als Vorspeise, aber auch als Hauptgang servieren und werden Ihre Gäste mit einem würzigen Mahl überzeugen. Die Zubereitung geht schnell und Sie benötigen keine lange Vorbereitungszeit für ein schmackhaftes Gericht.